Radweg von Wildenberg bis Marktgrenze nach Pfeffenhausen ist fertig

Erster Bauabschnitt geschafft

Eröffnung Geh- und Radweg

Der erste Bauabschnitt des Radweges, der Wildenberg mit Pfeffenhausen verbindet, ist fertig. Bürgermeister Winfried Roßbauer (4. v. l.) durchschnitt im Beisein der Verantwortlichen und seinem Siegenburger Amtskollegen Johann Bergermeier (2. v. l.) das Band. Foto: Susanne Lamprecht

Von Susanne Lamprecht


Wildenberg/Pfeffenhausen. Ein wenig zaghaft strahlt die Sonne an diesem frühen Donnerstagnachmittag vom Himmel. Umso mehr strahlen allerdings die Anwesenden – Wildenbergs Bürgermeister Winfried Roßbauer, sein Kollege aus Siegenburg, Johann Bergermeier, und sein Stellvertreter sowie die Vertreter des Staatlichen Bauamtes, der beteiligten Firmen und der Bürger, die sich seit geraumer Zeit für das Projekt ausgesprochen hatten.


Nach langer Überlegungs- aber recht kurzer Planungs- und Ausführungszeit konnte nun der erste Bauabschnitt des Geh-, Rad- und Wirtschaftsweges, der künftig die Märkte Siegenburg und Pfeffenhausen verbinden soll, freigegeben werden.


Trasse bis zur „Rosalie“ fertig


In knapp drei Monaten Bauzeit wurde der nun eröffnete, rund 2,1 Kilometer lange Abschnitt von der Marktgrenze Pfeffenhausen bis zum ehemaligen Landgasthof „Rosalie“ bei Wildenberg fertiggestellt. Die Fahrbahnbreite beträgt an den meisten Stellen drei Meter. 2,50 Meter bezahlt dabei das staatliche Bauamt, den Rest muss die Gemeinde selbst tragen. Trotzdem wollte man, so waren sich zur Eröffnung alle einig, Nägel mit Köpfen machen und den schweren landwirtschaftlichen Fahrzeugen Rechnung tragen, die diese Wege in den letzten Jahren mehr und mehr benutzen. Zusätzlich wurden die Seitenbereiche als Bankette mit einem halben Meter Breite befestigt.


Als nächstes ist nun der Lückenschluss (Baulos II - Gesamtlänge weitere rund 1 600 Meter) bis zum Anschlusspunkt im Marktbereich Siegenburg geplant. Dieser Teilbereich soll nach Möglichkeit noch heuer ausgeführt werden. Die Kosten der Maßnahme belaufen sich in Summe auf rund 1,2 Millionen Euro.

 

Quelle: Dieser Artikel stammt aus der Hallertauer Zeitung vom 22.05.2021.